Abschlussfahrt 2008-Extertal

Angefangen hat alles am Dienstag den 19. August 2008 um 9 Uhr an der Bushaltestelle. Alle Schülerinnen und Schüler und auch die Lehrer, die uns begleitet haben (Frau Rieken, Frau Ohm, Herr Heinemann und Herr Schreckenberg) kamen mit voll gepackten Koffern bzw. Taschen, wo Proviant für die nächsten 4 Tage drin war, an. Bis wir dann alle im Bus saßen, waren schon einige Minuten vergangen und die Aufregung bei allen stieg gewaltig an, da keiner genau wusste, was wir vorfinden werden. Nach ca. 1 ½ Stunden waren wir dann endlich da. Nach kurzer Wartezeit an der Rezeption wurden wir dann den verschiedenen kleinen Häusern zugeteilt. Die Häuser lagen in einer kleinen Siedlung, alle recht verteilt, aber dennoch nah beieinander. Wir hatten dort alles, was wir brauchten, vom Herd bis zum Grill über Mikrowelle und Staubsauger. Außerdem waren die Häuser zweistöckig, mit einer Küche, einem Wohnzimmer, Bad und mehreren Schlafzimmern. Mit diesen waren fast alle zufriede n. Wir richteten uns häuslich ein und fuhren in die Stadt Hameln an der Weser. Dort konnten wir die Stadt besichtigen und shoppen gehen. Den restlichen Abend hatten wir dann Freizeit und besuchten die anderen Mitschüler in ihren Bungalows. Dort haben wir dann Fern gesehen, Musik gehört und einfach nur unseren Spaß gehabt. Gegen11 Uhr mussten wir dann alle in unsere Häuser und die Lehrer kamen zu ihrem abendlichen Rundgang und haben kontrolliert, ob alle Schüler anwesend und im richtigen Bungalow sind.

Der nächste Tag fing schon früh an, wir haben uns alle um 9 Uhr am Bus getroffen und sind dann ins Extertal zu der Draisinenfahrt gefahren. Dieses Erlebnis war schon ganz lustig, weil man so was bis jetzt immer nur im Fernsehen bei Westernfilmen gesehen hatte. Gruppenweise wurden wir den verschiedenen Draisinen eingeteilt und jeder musste abwechselnd pumpen. Doch dies war nicht immer einfach, weil man auch in den Leerlauf geraten konnte, man musste also sehr vorsichtig sein. Alle Schüler hatten eine menge Spaß bei der Fahrt, weil jeder versuchen wollte, den anderen Wagon einzuholen wodurch eine schnelle Verfolgung zustande kam. Als wir dann oben ankamen, konnten wir verschiedene Aktivitäten ausprobieren, zum Beispiel Bogenschießen, mit lustigen Fahrrädern fahren (die alle verschiedene Formen und Fahrarten hatten) oder einfach nur mit den anderen reden. Selbst unser Busfahrer Max hat vieles mitgemacht und hat für eine menge Spaß und Freude gesorgt. Als wir dann alles ausprobiert hatten, bekamen die besten Bogenschützen ihrer Gruppe noch einen Preis (eine Lokomotivenpfeife aus Holz), danach fuhren wir den Weg mit den Draisinen zurück ins Tal. Direkt danach fuhren wir mit dem Bus zur Sommerrodelbahn, was eigentlich nicht so spannend war, weil jeder nur einmal fahren durfte oder die weiteren  Fahrten selbst zahlen musste. Dann ging`s wieder ab in unsere kleine Siedlung, wo einige dann schwimmen gingen, Volleyball oder Fußball spielten oder einfach im Haus chillten und von ihren Mitschülern besucht wurden. Leider mussten um kurz vor 11 Uhr wieder alle in ihre Häuser, weil der beliebte Kontrollgang der Lehrer stattfand. Wenn wir ganz ehrlich seien sollen, waren aber dann nicht alle im Bungalow oder sind nachher wieder zu anderen Schülern gegangen und haben dort gequatscht und Spaß gehabt.

Den nächsten Morgen ging es dann leicht verschlafen und müde zum Kletterpark am Hermannsdenkmal. Dort haben wir zuerst mit unseren Betreuern Spiele für das Vertrauen gespielt. Die ganze Klasse musste zusammen halten und zusammen die Lösung der Spiele finden. Eins der Spiele war zum Beispiel, dass sich die ganze Klasse auf eine Plane stellen musste und diese dann einmal gewendet werden sollte, ohne dass irgendeiner von uns die Plane verlässt oder nur den Boden berührt. Wir brauchten einige Anläufe, bis wir die Lösung fanden. Hatten wir erst das Vertrauen in unsere Mitschüler gefunden, ging es endlich ab in den Kletterpark, der in einem Wald lag. Dort bekamen wir noch mal eine lange Einführung und mussten unter Aufsicht einen Einführungsparcours abklettern! Hat man diesen geschafft, durfte man endlich anfangen durch die Bäume zu klettern. Dieses war anstrengend, spannend und angstvoll. So manchen schoss das Adrenalin durch den Körper und mehrere sonst so  „coole“ Leute mussten dann doch frühzeitig abgeseilt werden. Nach diesem anstrengenden Tag fuhren wir nur noch erschöpft zu unserer Anlage, machten uns fertig und gingen zum gemeinsamen Abschlussgrillen an der Rezeption.

Nach dem Essen hatten wir dann ein letztes Mal die Gelegenheit den letzten Abend frei nach unseren Vorstellungen zu gestalten. Am nächsten Morgen stand uns dann die Abreise bevor. Noch verschlafen packten wir unser restliches Gepäck zusammen, beseitigten unseren Müll und gingen zu unserem Bus. Eine eher verschlafene Fahrt stand uns bevor. Nach etwa 1 ½ Stunden sind wir dann in Salzkotten an der Bushaltestelle der Philipp-Korte- Realschule herzlich von unseren Eltern empfangen worden.

Im Großen  und Ganzen war die Fahrt ein Erfolg, wir hatten viel Spaß und unsere Klassen wurden ein letztes Mal zusammengeschweißt.